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News

15.09.17 + news + news + news + news

Kasimir und Kaukasus  - (Un Animal de Compagnie)

Francis Veber

 

Ein Yorkshire-Terrier? Eine Siamkatze? Es ist ein Goldfisch, den Henri nach Hause bringt, um der manierierten Langeweile zu entfliehen, die er bisher nur durch Streiten zu beleben wusste. Wäre seine Ehe mit Christine, einer Innenarchitektin, nicht kinderlos geblieben, hätte sie sich nicht nur auf ihre Karriere konzentriert, wäre sicher alles anders, meint Henri.

Rasch wird der Fisch zu Henris wahrem Freund, dem er sein Herz ausschütten, all seine Gedanken anvertrauen kann, denn der neue Freund urteilt nicht, widerspricht nicht, sondern hört nur zu. Doch Henri hat die Rechnung ohne seine Frau gemacht: Christine stellt ihn vor die Entscheidung: Fisch oder Scheidung.

Sie selbst bietet einem Ex, einem schrägen Vogel, das Gästezimmer an. Da mit diesem aber nicht das ersehnte Glück, sondern eine fremde Frau im Gästezimmer einzieht, die als Callgirl arbeitet und auch Henri beglückte, geht es hoch her in den gepflegten Räumen.

Dieter Hallervorden übersetzte diese Komödie von Francis Veber aus dem Französischen ins Deutsche.

 

2 D  2 H  - 1 Dek.

UA Paris 19. Januar 2017Théâtre des Nouveautés

 

 

 

 

11.09.17 + news + news + news + news

Wie Pech und Schwefel - (Les Inséparables)

Laurant Junca

 

„Er gehört mir! - Nein, mir!“  Welch‘ delikate Situation, wenn die Lebensgefährtin nicht nur mit dem Partner, sondern auch mit dessen Mutter um ihre Position kämpfen muss und der Partner den Konflikt nicht versteht! Besser gesagt: nicht verstehen will, da er beide Frauen liebt. Da gibt es nur eine Lösung: Die Frauen lösen es untereinander!

Doch wie? Mit welchen Waffen? Liebesentzug? Geld, Putzen, Kochen? Fremden Bettpartnern? Wer gewinnt? Nina, seine Noch-Wieder-Ex-Partnerin oder Madame Perron, Brunos lebenslustige und überaus vitale Mutter? Beide sind sie kampfeslustig. Im Verführen des männlichen Geschlechts punkten alle zwei äußerst einfallsreich. Tja…

Glücklicherweise findet der französische Autor Laurent Junca die perfekte Lösung für seine Komödie, die Kim Langner spritzig aus dem Französischen ins Deutsche übersetzte.

3 D  2 H  - 1 Dek

UA Théâtre de la Michodière, Paris, Januar 2017

 

 

 

 

Ensemble (AT) - (Ensemble)

Fabio Marra

 

Wenn der minderjährige Sohn die Mutter vor den Handgreiflichkeiten des Vaters schützt…

Wenn die Mutter ihren behinderten Sohn nicht ins Heim geben will…

Wenn die Tochter auf die Ehe verzichtet, um ihre alte Mutter zu unterstützen…

Ist das Liebe?

 

In seinem Stück Ensemble schildert der Autor Fabio Marra ein Familienschicksal, das für viele von uns unfassbar wäre. Geprägt wird es von Isabelle, einer abgearbeiteten, manisch-depressiven Mutter. Da ihr Mann in frühen Ehejahren verunglückte, war es an ihr, Geld nach Hause zu bringen und die Kinder zu erziehen. Tat sie es aus Liebe?

Aus ihrer Tochter Sandra wurde eine erfolgreiche Personalchefin. Sandra stellt jedoch niemanden ein, der etwas über ihrer Familie weiß. Die Scham über ihre Herkunft ist zu groß, sie überschattet sogar ihr Privatleben. Kann sie nicht lieben?

Ihr Bruder Michele hingegen, ein sanfter Mann, lebt zuhause bei seiner Mama. Immer wieder versucht er, Geld zu verdienen, um der Mutter finanziell unter die Arme zu greifen. Aber es gelingt ihm nicht – Michele ist als Folge eines Unfalls geistig behindert. Geschah dieses Unglück aus Liebe?

Dieses Familien-Ensemble bildet ein besonderes Trio. Sie spielen auf der Klaviatur der  melodiösen Schnelligkeit italienischer Sätze. Für die Einen ist das wie Musik, für die Anderen das Faszinosum südländischer Kultur. Für manche nichts weiter als liebenswerte Hysterie. Liebe hat viele Gesichter.

Deutsch von Dorothea Renckhoff und Fedora Wesseler.

3 D 1 H - variable Dek

UA Théâtre du Moulin des Muses, Breuillet, Juni 2015,

Théâtre Montparnasse, Paris, Februar 2017

Prix Molière für die Rolle der Mutter

 

 

 

 

Peter Pans Pleiten, Pech und Pannen - (Peter Pan Goes Wrong)

Henry Lewis, Jonathan Sayer, Henry Shields

 

Das britische Autorentrio Henry Lewis, Jonathan Sayer & Henry Shields eilt mit großem Erfolg von einem Katastrophenszenarium zum nächsten. Nach The Play That Goes Wrong erobern sie nun mit Peter Pans Pleiten, Pech und Pannen die Bühnen dieser Welt. 

 

Eine gutgelaunte Theatertruppe gibt am Premierenabend ihr Bestes, um das Stück „Peter Pan“ in der Produktion der Cornley Polytechnic Drama Society einen Erfolg werden zu lassen.

Natürlich passieren ihnen dabei die allerkomischsten Dinge und selbstverständlich biegt sich ihr Publikum wieder vor Lachen – selbst die britischen Royals gaben diesem unglaublichen Erfolgstrio die Ehre.

Peter Pans Pleiten, Pecht und Pannen – kurz PPPPuP genannt – wurde von Maria Harpner und Anatol Preissler ins Deutsche übersetzt.

3 D 11 H – variable Dek

UA London, Pleasance Theatre, 10.12.2013

DEA am Theater Hof in Hof am 10.11.2018

 

 

 

 

Das Kind träumt - (THE CHILD DREAMS)

Hanoch Levin

 

Soldaten brechen in die heile Welt der Familie ein. Sie töten den Vater, schicken Mutter und Kind mit hunderten Verfolgten auf die Flucht. Am Meer angelangt, ist es schier unmöglich, Plätze auf einem Schiff zu finden, das Mutter und Sohn auf eine Insel in Sicherheit bringt. Um zwei der umkämpften Plätze zu bekommen, gibt sich die Mutter dem Kapitän hin.

Vor der Insel angekommen, ergeben sich neue Probleme. Der Gouverneur der Insel ist aus Gründen der positiven Wirkung auf die öffentliche Meinung zwar bereit, das Kind aufzunehmen, nicht aber die Mutter oder andere Flüchtlinge. Das Kind weigert sich, seine Mutter zu verlassen. So muss sie ihr Kind ins Land der toten Kinder zurückbringen. Dort erscheint der mit dem Tod des letzten Kindes ersehnte „Messias“. Der vermeintliche  Erlöser bringt nicht das Heil, sondern wird, wie der Vater zu Beginn der Geschichte, erschossen. Die toten Kinder hoffen dennoch weiter darauf, dass die Erlösung kommen werde.

Das Stück Das Kind träumt ist in vier Teile geteilt, das mit Assoziationen an die nationalsozialistische Judenverfolgung arbeitet, ohne sich historisch eindeutig dort zu verorten. Für die deutsche Übersetzung zeichnet Matthias Naumann verantwortlich.

DSE am 13.1.18 im Theater Augsburg, Augsburg

 

 

 

 

09.08.17 + news + news + news + news

Mademoiselles verrückte Welt - (Mademoiselle, à la folie!)

Pascale Lécosse

 

Schönheit, Erfolg, Ruhm, Geld und Anerkennung…Catherine hat alles, sie ist ein großer Star. Noch. Doch der Gedanke, alles, was sie ausmacht, zu verlieren, verändert ihr Leben. Er ergreift Besitz von ihr.

Obwohl sie große Rollen rezitiert, Ehrungen entgegen nimmt, ihrem Geliebten Momente inniger Liebe schenkt, auf Raffinesse setzt, geschickt brenzlige Situationen überspielt: Catherine kann den Wandel nicht aufhalten. Sie zieht sich mehr und mehr in ihre innere Welt zurück, begleitet von Mina, ihrer persönlichen Assistentin und Freundin.

Mina organsiert das private wie öffentliche Leben ihrer Arbeitgeberin äußerst professionell. Sie lindert deren Leid, glättet Allüren, deckt die Affäre mit einem hochrangigen Politiker. Sie kämpft mit Catherine gegen das Abdriften in eine andere Welt, nur um am Ende allein zurückzubleiben.

Deutsch von Kim Langner

3 D 2 H - 1 Dek

 

 

 

 

22.5.17 + news + news + news + news

Ghost Stories

Jeremy Dyson, Andy Nyman

 

Realität oder inneres Kopfkino? Kranke Psyche oder real anwesende Geister und Gespenster? Wie erklären sich die Phänomene der Parapsychologie? Was ist das Fiktive? Die beiden Autoren Jeremy Dyson und Andy Nyman geben in diesem schaurig-gruseligen Stück Auskunft darüber.

Sie lassen Professor Goodman – er könnte aus „Tanz der Vampire“ entsprungen sein – kluge, fundierte Lösungen für jede noch so unglaublich anmutende Geschichte finden, die ihm von hilfesuchenden Menschen erzählt wird. Solange, bis er selbst an die eigene Vergangenheit, die eigene „Leiche im Keller“ erinnert wird und die Wahrheit über den schwächlichen Mitschüler ans Licht kommt, den er im unterirdischen Kanalsystem der Stadt verschwinden ließ.

Deutsch von Michael Raab

5 H – diverse Stimmen vom Band - 1 variable Dek

 

 

 

 

31.3.17 + news + news + news + news

Lysistrata

von Aristophanes - Neufassung von Peter H. Vollmer

 

Das antike Athen liegt mit Sparta seit 20 Jahren im Krieg - ein Ende ist nicht in Sicht, da niemand  nachgibt. Den Frauen wird das zu bunt, denn sie sehen ihre Männer kaum mehr. Ihre Schönheit vergeht und die Kinder werden ohne Väter groß. Die Athenerin Lysistrata beschließt deshalb die Spartanerin Lampito, Ehefrau von Spartas Herrscher, sowie weitere Würdenträgerinnen der beiden Stadtstaaten zu einem Gespräch einzuladen. Ziel der Zusammenkunft, ein moderner Krisengipfel, ist ein Friedensabkommen.

Mit List führt Lysistrata die Frauen an. Es gilt, dass sie alle an einem Strang ziehen, um ihre Männer soweit zu bringen, dass sie endlich aufhören zu kämpfen und Frieden schließen. Das beste Mittel dafür ist ein Beischlaf-Verzicht. Ohne Beischlaf, so ist sich Lysistrata sicher, werden alle Männer sehr schnell ihre Waffen niederlegen und den Krieg beenden. Liebe und Vernunft versus Macht und Geld ist die weibliche Devise.

Am Ende, wie könnte  es anders sein, siegt die List der Frauen. Der Frieden wird geschlossen.

UA der Neufassung 29.06.2017, Schlossfestspiele Ettlingen - 5 D 5 H - Simultandek.

 

 

 

 

Das Schottensyndrom - (Le syndrome de l'écossais)

von Isabelle Le Nouvel

 

In ihrem schönen Haus unweit von Paris erwarten der bekannte Schriftsteller Bruno und seine Frau Florence missmutig Gäste: Florence feiert ihren 45. Geburtstag und dazu musste sie wohl oder übel ihre jüngere Schwester Sophie und deren Mann, einen erfolgreichen Unternehmer und unverbesserlichen Klugscheißer, einladen. Doch der Abend verläuft alles andere als langweilig. Eine Reihe von Zwischenfällen sowie ein fabelhafter Whisky führen zu komischen Missverständnissen, fadenscheinigen Lügen, gewagten Vermutungen, zur Suche nach einem mysteriösen Schotten, zu einer Panne des Backofens, zu echten oder erfundenen Ehekrisen, psychoanalytischen Hypothesen und kuriosen Zukunftsplänen, bis sich Gastgeber und Gäste schließlich völlig erschöpft die Frage nach dem wahren Glück stellen.

Die deutsche Übersetzung stammt von Silvia Berutti-Ronelt.

2 D 2 H - 1 Dek.

 

 

 

 

28.03.17 + news

Politisch korrekt! - (Politiquement Correct!)

von Salomé Lelouch

(Molière-Preis-Nominierung in der Kategorie franz. Autoren)

 

Am 12. März 2017 veröffentlicht die Neue Zürcher Zeitung einen Artikel, in der die Auswirkungen der Wahl von Marine Le Pen zur französischen Präsidentin skizziert werden: Neu-Verhandlung der EU-Verträge und ein Referendum über den Euro sind unter ihrer Ägide zu erwarten. Der Front National liegt bei Umfragen derzeit hoch im Kurs. Die Wahl einer Populistin zur französischen Präsidentin hätte für Europa verheerende Folgen. Donald Trump, Recep T. Erdogan oder aber Norbert Hofer gefährden die Demokratie.

Salomé Lelouch lenkt in ihrem aktuellen Werk Politisch korrekt den Fokus genau darauf.

Die fünf Personen, die die Autorin in ihrem Stück agieren lässt, identifizieren sich mit dem politisch-ideologischen Gedankengut der jeweils präferierten Partei. In einer Brasserie treffen sie in unterschiedlichen Konstellationen zusammen. Sie unterhalten sich, fragen sich, verabreden sich, streiten sich. Doch all ihr Bemühen sich näher zu kommen ist zwecklos. Am Ende scheitert selbst die Liebe am Mangel innerer Großzügigkeit.

Salomé Lelouch, Französin, schildert die Positionen des Front National, der Linken, der Rechten, der Feministinnen oder der Kommunisten sehr lebensnah. Sie zeigt auf, wie weit Menschen, einmal an der Macht, gehen. Politisch korrekt.

Deutsch von Dorothea Renckhoff und Fedora Wesseler.

3 H, 2 D - 1 Dek

 

 

 

 

14.03.17 + news

Matteo's Fall - (L' amore dannoso)

von Antonia Brancati

(Calcante Award, Verleihung am 5.6.17 in Rom)

 

Sie ist das Kind berühmter italienischer Eltern: Antonia Brancati, Autorin von Matteo's Fall. Ihr Vater, Vitaliano Brancati, veröffentlichte zahlreiche Romane, von denen mehrere mit Schauspielern wie Marcello Mastroianni, Claudia Cardinale, Pierre Brasseur oder aber seiner Ehefrau, Antonias Mutter, verfilmt wurden.

Ob Antonia Brancati deshalb mit solchem Fingerspitzengefühl von Menschen erzählt, deren herausgehobene soziale Stellung einen angepassten wie exaltierten Verhaltenscodex zeigen?

In ihrem gerade auf Deutsch (Joseph M. Reithmeier) erschienenen Stück erzählt die Autorin von Fall und Aufstieg eines Großunternehmers, der sich in den Fängen einer jungen Frau verheddert. Ist es Dolores persönliches Schicksal, das ihn, Matteo, dazu bringt, alles für sie zu opfern? Oder ihre sexuellen Vorlieben für Lack und Leder? Oder schlichtweg seine nie gelebten Vorstellungen und Wünsche?

Matteo's Fall: Ein zeitloses Stück über magische Anziehung, Geld, Macht und die rettende Kraft guter Freunde! Lassen Sie sich überraschen.

2 D 2 H - 1 simultan Dek

 

 

 

 

06.02.17 + news

Charlie Chaplin - (Un certain Charles Spencer CHAPLIN)

von Daniel Colas

 

Ein schwingendes Stöckchen, ein abgewetzter Anzug, eine Melone auf dem Kopf: In diesem Kostüm begeisterte Charlie Chaplin jahrzehntelang ein Millionenpublikum. Mit untrüglichem Gespür für die Rolle, hartem Arbeitseinsatz und dem Mut, alles auf eine Karte zu setzen, arbeitete sich der Künstler an die Weltspitze vor.

Doch wer war dieser Charlie Chaplin ohne sein Kostüm? Was dachte, fühlte, tat diese grandiose Persönlichkeit in ihrem Privatleben? Wen liebte dieser Mann, wem vertraute er? Wo war seine Familie? Wie ging der Weltstar mit Schicksalsschlägen um?

In einem reichen Bilderbogen fasst der französische Autor Daniel Colas den Lebensbogen dieses Genies zusammen.

Er schafft einen Helden zum Anfassen: Einen Menschen, der seine Familie liebt. Einen Mann, der glasklar weiß, wie er sein Publikum zu Jubelstürmen hinreißen und seine Medienpräsenz für politische Zwecke einsetzen kann.

Ins Deutsche übersetzt wurde das Stück von Dieter Hallervorden.

UA Paris 23.09.15, Thèâtre Montparnasse - 4 D 6 H - 1 wandelbare Deko

DEA Schlossparktheater Berlin, 14.10.2017

 

 

 

 

16.01.17 + news

Rien ne va plus! - (PERE ET MANQUE!)

von Pascale Lécosse

 

Margot und Pierre, ein Ehepaar, wohnhaft im Herzen von Paris. Ein Klavier, ein Bademantel, morgens 7 Uhr. Es läutet an der Tür...und plötzlich ist alles anders.

Der französischen Autorin Pascale Lécosse gelingt es auf hervorragende Weise, die "Leiche im Keller" ins Rampenlicht zu stellen, die das Leben von Margot und Pierre begleitet. Doch wie löst ein in der Öffentlichkeit stehendes Paar dieses "Problem", das man tunlichst vor den Augen der anderen, der Presse, den Voyeuren, den Freunden und Nachbarn verbergen möchte? Wie geht man innerhalb der Familie mit Spielsucht um?

Pascale Lécosse geht das Thema mit Fingerspitzengefühl an: die Trümmer, die durch Pierres Spielsucht entstanden waren, können nur durch liebevolles Miteinander repariert werden. Ihre Personen sprechen humorvoll und offen miteinander, entgleiten aber nie.

Das französiche Original, das den Titel "Père et Manque" trägt, wurde 2014 uraufgeführt und von Kim Langner ins Deutsche übertragen.

UA Paris 2014 - 2D 2H - 1 Dek