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Tariq Ali

Tariq Ali wurde am 21.10.1943 in Lahore geboren. Bekannt als „Grenzgänger zwischen westlicher und arabischer Welt“ ist Tariq Ali als radikaler, linker Antiimperialist und unermüdlicher Verfechter humaner Aufklärung zu bezeichnen; ob in führender Rolle gegen den Vietnamkrieg, in der politisch-gegenkulturellen Redaktion der Zeitschrift Black Dwarf, Mitherausgeber der New Left Review, der International Marxist Group, als Mitglied der Betrand Russell Friedensstiftung oder Seite an Seite mit John Lennon zum gemeinsamen Texten.
Sein literarischer Durchbruch war „Im Schatten des Granatapfelbaums“ 1993, worin er den Verfall der muslimischen Zivilisation Spaniens beschreibt. Ein historischer Roman ist „der Sultan von Palermo“, welcher ebenfalls das Verhältnis von Christen, Muslimen und Juden untereinander behandelt.
Große Diskussionen gab es um sein nach dem 11. September 2001 veröffentlichtes Sachbuch „Fundamentalismus im Kampf um die Weltordnung“ bezüglich seiner Stellungnahme: „Heute stehen sich zwei Fundamentalisten gegenüber, der religiöse und der imperialistische.“ 2003 kam eine ebenfalls unmissverständliche Stellungnahme in Buchform heraus, betitelt „Bush in Babylon“, die Kritik bezüglich des Irakkriegs.
In zahlreichen internationalen Medien fungiert er als Berichter der politischen Lage des nahen und mittleren Ostens, unter anderem für die Financial Times, The Guardian, die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Allgemeine sowie die taz.
Tariq Ali lebt heute in London.